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Mitarbeiterbeteiligung

Was ist Vesting? Cliff und Beispiel erklärt

Von: Daud Haque (Anwalt für Arbeitsrecht) Stand: Juni 2026

Vesting ist das schrittweise "Verdienen" einer Mitarbeiterbeteiligung über einen festgelegten Zeitraum. Erst gevestete (verdiente) Optionen oder Anteile sind verfallssicher. Vesting sorgt dafür, dass nur Mitarbeitende profitieren, die dem Unternehmen längerfristig erhalten bleiben.

Was bedeutet Cliff beim Vesting?

Der Cliff ist eine anfängliche Sperrfrist – typischerweise ein Jahr –, vor deren Ablauf noch nichts gevestet ist. Wer vor dem Cliff ausscheidet, behält in der Regel nichts. Nach dem Cliff wird häufig ein größerer Block (z. B. 25 %) auf einmal verfallssicher, der Rest dann laufend (monatlich oder vierteljährlich).

Wie sieht ein typisches Vesting aus?

Ein verbreitetes Muster: vier Jahre Vesting-Periode, ein Jahr Cliff (25 %), danach 1/36 des Rests pro Monat. Scheidet eine Person nach zwei Jahren aus, sind rund 50 % gevestet. Was mit gevesteten und nicht gevesteten Anteilen beim Ausscheiden geschieht, regeln Good- und Bad-Leaver-Klauseln sowie Verfallklauseln. Vesting ist fester Bestandteil von ESOP- und VSOP-Programmen. Wie ein solches Beteiligungsprogramm rechtssicher aufgesetzt wird, lesen Sie auf unserer Seite zur Mitarbeiterbeteiligung.

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